Sonntag, 2. Juli 2017

Rezension zu Das Leben im Zeichen der Buschbohne von Elisabeth Duncan

Das Leben im Zeichen der Buschbohne 


Verlag: Selfpublisher
Seiten: 284
ISBN: 978-1521336618
Preis: €10,90 TB, €3,90 Ebook, KU gratis 
Reihe: -
Veröffentlicht: 20.Mai 2017

Klappentext:
Marietta kommt aus gutem Haus, hat Probleme aller Art immer an sich abprallen lassen und ist in den Augen ihrer Mutter eine klassische Versagerin. Keine Ausbildung, jahrelanges Kellnern und ein abgebrochenes Studium der Sozialpädagogik – das spricht alles nicht gerade für sie. Doch gefiel ihr im Studium so einiges nicht, und sie hat da ihre ganz eigenen Theorien, warum Sozialpädagogen diese Welt nicht besser machen können. Marietta flüchtet zu Lucius, dem Mann mit dem Bauernhof, Selbstversorger und Marihuana-Produzent. Seit sie ihn kennt und liebt, pflückt sie lieber Tomaten und Buschbohnen, legt Wintervorräte an und verdient ihr Geld mit Kartenlegen. Da sind auch noch Kevin und Justin, zwei Jungs aus schwierigen Verhältnissen, Analphabeten und damit in den Augen der Gesellschaft ebenso klassische Versager. Und am Ende ist da immer wieder die Buschbohne, die der Beweis dafür ist, dass man die Früchte einer Pflanze nicht sehen kann, wenn man von oben draufschaut. Man muss sich schon auf Augenhöhe begeben. Ein humorvoller Roman gegen die Oberflächlichkeit im Leben.

Meine persönliche Meinung:
OMG!!! Wo fange ich nur dieses Mal an? 
Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass ich auf die Autorin und das Buch über eine Gruppe auf Facebook (Unsere Bücherecke-Treffpunkt für Lesefreunde) aufmerksam geworden bin, da dort eine Leserunde veranstaltet wurde. 
Da ich immer sehr gerne Bücher von Self-Publisher und Neuautoren lese, habe ich mich auch für dieses Buch beworben und war aber zuerst skeptisch. 

Der Grund warum ich skeptisch war, war das Cover, denn dieses Cover passt nicht zu dieser absoluten wunderbaren Geschichte, die hier von Elisabeth veröffentlicht wurde, denn es verdient normal ein geniales Cover, welches zur Geschichte passen würde. Sehe ich aber jetzt mal vom Cover ab, wurde ich in keiner Weise von diesem Buch enttäuscht. Im Gegenteil, denn ich wurde so überrascht und hätte niemals mit so einer tollen Geschichte gerechnet. 

Der Schreibstil ist einfach leicht und fließend zu lesen, berührend und fesselnd. Das Buch ist mit Gefühl zu lesen, denn man bekommt so tolle Gefühle und Gedanken geschenkt, die mich wirklich erstaunt haben. Ich durfte lachen, weinen, wütend sein und vieles mehr und ja, es regt auch zum Nachdenken an. 

Die Protagonisten sind einfach ins Herz zu schließen und sind wunderbar beschrieben, ebenfalls die Orte und Schauplätze. Ich kann mir sehr gut vorstellen im realen Leben mit den Protagonisten zusammen in Nachbarschaft zu wohnen. 

Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte und freue mich auf hoffentlich viele weitere Bücher der Autorin, denn dieses Debüt ist Elisabeth super gelungen. 

Mehr will ich hier nicht schreiben, denn jeder, der auf dieses Buch aufmerksam wird, sollte nicht nach dem Cover gehen, denn es versteckt sich dahinter eine wunderbare Geschichte.

Mein Fazit:

"Absolute Leseempfehlung, denn diesen Debütroman sollte man gelesen habe. "

💖💖💖💖💖/5 


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