Dienstag, 11. Juli 2017

Rezension Vater unser von Christian Hörtl

Vater unser 


Verlag: Selfpublisher
Seiten: 199
ISBN: 978-1520828725
Preis: €5,33 TB, €0,99 Ebook
Genre: Psychothriller 
Reihe/Serie: Band 1
Veröffentlicht: 11.März 2017

Klappentext: 

Was wäre: Du erwachst nackt und bewegungsunfähig in einem Keller und du weißt, das ist dir schon mal passiert. Vor vielen Jahren hatte dich eine Bestie vergewaltigt und verstümmelt, und der Täter wurde nie gefunden. Du hast sogar ein Kind von ihm bekommen, das dich jeden Tag an Ihn erinnert. Ist er wieder zurück? Was wäre: Du kennst ihn und er war immer in deiner Nähe! Was wäre: Er ist noch lange nicht fertig mit dir! Dr. Anna Seibold erlebt gerade genau das.

Meine persönliche Meinung:
Das Cover wirkt hier schon mal sehr gut und ist passend zur Geschichte. 

Zur Geschichte selber muss ich sagen, dass der Autor Potential hat, spannend zu schreiben, denn die Geschichte ist brutal hart. Was mich aber total gestört hat, waren die ewigen Zeitsprünge und meiner Meinung nach, wäre es viel spannender und nicht so verwirrend gewesen, wenn sich der Autor auf 2 Zeitangaben wie 1991 und 2017 geeinigt hätte und nicht 1981, 1991, 2017, heute, 8 Monate später usw. angegeben hätte. 

Die Brutalität in der Geschichte, wie der Täter handelt, ist echt brutal und grausam, aber genau das, war es wert, das Buch zu lesen. Auch die Geschichte zwischen Anna und ihrem Bruder Phillip ist interessant, aber wie schon oben erwähnt, viel zu verwirrend.

Was auch negativ aufgefallen ist, sind die fehlenden Kommazeichen, denn die waren fast gar nicht vorhanden. Eigentlich sehr schade, da der Plot ansonsten wirklich Top wäre.

Meiner Meinung nach wäre es noch interessanter gewesen, wenn man die Vergangenheit von Phillip näher vorgestellt hätte und auch die von Anna, da es sich ja um eine Reihe/Serie handelt, da am Ende des Buches steht, Ende Band 1. 
Zum Beispiel wäre es interessant zu lesen gewesen, wie Phillip in seiner Zeit in diesem Heim sich entwickelt hätte und Anna ohne ihren Bruder mit der Mutter zurechtkam. 
Erst danach wäre ich persönlich in die Zeit der Tat gesprungen, an der Anna Opfer wurde. 
Ehrlich man könnte so viel mehr aus dieser Geschichte bzw. dem Plot heraus holen. 
Vielleicht überlegt es sich der Autor ja noch einmal ;)

Mein Fazit:

"Potential des Autors gut, Plotaufbau, Protagonisten brauchen mehr Details, zu viele Zeitsprünge. Kann man lesen, sollte aber nochmal vom Autor überdacht werden."

💖💖💖/5


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