Mittwoch, 17. Mai 2017

Interview mit Claudia Gogolin

Interview mit Claudia Gogolin

Name: Claudia Gogolin
Augenfarbe: grün
Haarfarbe: von Metallicblau bis schwarz immer wieder wechselnd
Größe: 1,61 cm
Geburtstag: 07.03.1980
Sternzeichen: Fisch
Heimatort: Stralsund
Hobbys: Schreiben, Yoga, Klavierspielen, Fallschirmspringen, blödeln
Haustiere: viel zu viele, vom Esel bis zur Laufente
Wenn ich 3 Wünsche frei hätte: Niemand sollte leiden
Das mag ich: Lachen, Liebe, Softeis, Seifenblasen, Wunderkerzen ....
Das mag ich nicht: Tränen, Lügen und Neid und grobe Leberwurst
Genre Bücher: Fantasy




Ich bin gerade auf den Weg nach Graz. Nach 75 Minuten Fahrt, komme ich in der Einkaufmeile Murpark an. Dort steige ich aus dem Auto und verabschiede mich von meinem Mann. Danach gehe ich zur Straßenbahnlinie 4, kaufe mir ein Tagesticket und fahre bis zum Hauptplatz, wo ich mich mit Claudia vorm Rathaus treffe. 


Hallo Claudia, ich freue mich sehr dass Du meine Einladung angenommen hast und wir uns in meiner Geburtsstadt treffen. Ich würde gerne mit Dir auf den Schlossberg fahren. Bist Du dafür bereit? 

Hi Manuela, schön dass ich dich endlich persönlich kennenlernen darf. Kennst du das Sprichwort, Flausen im Kopf sind der perfekte Airbag für die Seele? Lass uns durchstarten. Ich bin schon ganz aufgeregt. Hoffentlich kommen wir auch heil oben an. Ich bin nämlich das manifestierte Chaos ;))). 




Wir fahren mit dem Lift hinauf auf den Schlossberg. Ich zeige Claudia den Uhrturm und die Umgebung sowie die Aussicht über die Stadt. 
Danach holen wir uns etwas zu trinken und setzen uns im wunderschönen Park auf eine der Bänke.  



Nun kann es mit dem Interview los gehen :) 

1.)Liebe Claudia, ich hoffe Du hattest eine gute und schöne Anreise nach Graz? 
Möchtest Du Dich den Lesern kurz vorstellen?

Oh Gott, ich nehme mal an ich muss mich kurz halten. Aber wie soll ich die allumfassende Verrücktheit vorstellen? Ich probiere es mal mit der Kurzfassung: Chaotisch, liebenswert und absolut verrückt.
Für alle denen dies noch nicht reicht, hier die allumfassende Information:
Also, ich latsche in jedes Fettnäpfchen und falle Treppen rauf. Ich lache ohne Grund und quatsche mit meinen Haustieren, wie mit kleinen Kindern. Ich renne um mein Leben, wenn ich im Keller Licht ausmachen muss. Ich bin für jeden Spaß zu haben. Um so verrückter um so besser und ich bin immer da wenn jemand meine Hilfe braucht.
Aber ich glaube, du wolltest eher meine Lebensumstände wissen, oder? Diese sind recht unspektakulär. Ich lebe in einem roten Schwedenhaus in einem kleinen Dorf in der Nähe vom Bodensee. Um mich herum scharre ich 4 Kinder, meinen Göttergatten, Katze, Hund, Esel, Pferd und noch weiteres Getier. Geboren wurde ich 1980 in Stralsund. Deshalb musste mein Wohnort auch wieder am Wasser liegen. Heimatgefühle, du verstehst? Gelernt habe ich an einem Folterinstrument. Nämlich an einem Zahnarztstuhl ;))). Doch was soll ich sagen? Meine wahre Leidenschaft ist es Geschichten zu erzählen und nun bin ich endlich soweit, meinen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen.
(Claudia, ich hoffe wirklich sehr, dass es noch viele weitere tolle Geschichten von Dir geben wird)

2.) Ist Lucy & Mirko Dein erstes Buch?

Ja Lucy & Mirko ist meine Herzensgeschichte und das erste Buch aus meiner Feder. 

3.) Warum liegt dir Lucy & Mirko besonders am Herzen?

Das ist eine Frage, die gar nicht so kurz zu beantworten ist. Lucy & Mirko ist eine Geschichte aus dem Leben, gepaart mit Fantasy. Leider ist das heutzutage so, dass sich die Menschheit nur noch für sich interessiert. Sie schauen nicht über ihren Tellerrand hinaus, sondern immer nur darauf. Dann bilden sie flugs ihr Urteil und Ende Banane. Dies ist nicht richtig. Es gibt so viele Menschen, und gerade Teenager,  die leiden und soviel ertragen müssen. Das darf nicht sein. Ein jeder von uns, muss sensibler auf seine Umwelt reagieren. Wir müssen unseren Planeten wieder herzlicher und emphatischer gestalten.
(Ich nicke und stimme Claudia damit voll und ganz zu)

4.) Lucy & Mirko haben im Buch besondere Schauplätze. Magst Du uns darüber erzählen? (nicht zu viel) 

Klar, lass mich bitte kurz überlegen. Also, es sind alles Schauplätze die ich selbst bereist habe und die eigentlich mitten unter uns sind. Wenn ich ein Buch schreibe, dann möchte und muss ich die Atmosphäre von diesen Orten spüren. Aber wenn ich jetzt näher auf sie eingehe, dann verrate ich wahrscheinlich wieder zu viel (stöhn). 
(Die Leser können sich ja bald auch einen kleinen Einblick machen-mehr wird noch nicht verraten) 

5.) Möchtest Du uns etwas über das Zimmer im Keller verraten?

Stille...
Sorry, ich muss gerade schlucken. Eine Gänsehaut breitet sich über meine Arme aus. Um ehrlich zu sein, ich hasse das Zimmer. Dieses Zimmer nimmt einen die Luft zum Atmen. Es ist so kalt, mit seinen weißen Fliesen, den winzigen Fenster.... 
Dieses Zimmer ist die Dunkelheit.
Lass uns bitte zur nächsten Frage wechseln.
(auch ich hasse dieses Zimmer und bin sehr froh, dass wir zur nächsten Frage wechseln)

6.) Die Geschichte beruht ja auch zum Teil auf eine wahre Begebenheit. Gab es die Fahrt für einen Café nach Paris wirklich? 

Ja, die Fahrt für den Café nach Paris gab es wirklich. Und ich sage euch, es war voll cool.

7.) Glaubst Du an „übernatürliches“ ?

Ich denke, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als das man erklären kann. Ja, ich glaube an Übernatürliches. Du nicht?
(Doch, ich glaube auch an Übernatürliches - vielleicht werde ich Dir mal bei Gelegenheit und wenn wir mehr Zeit haben darüber berichten)

8.) Wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Geschrieben habe ich schon immer. Und bevor ich schreiben konnte, habe ich alle mündlich mit meinen Geschichten genervt. Letztendlich habe ich das Geschichtenerzählen meinem Opa zu verdanken. Stundenlang spazierte er mit meinem Bruder und mir durch die Wälder von Rügen, schnitzte uns Weidenflöten und erzählte die fantastischsten Geschichten. Dies war der Grundstein. Früher sagte er immer: „Hört nie auf an die Magie zu glauben und lasst euch nicht eure Fantasie nehmen. Eure Fantasie ist das einzige Land, in welchem ihr immer frei sein werdet.“ Wie recht er damit haben sollte, habe ich damals noch nicht verstanden. 

9.) Erzähl uns noch etwas über Dein Handeln und Tun in Deiner Freizeit.

Oh, alles was bescheuert ist. Mein Sinn des Lebens lautet: Claudi, bringe die Menschen zum Lachen und zaubere ihnen ein Leuchten in die Augen. Das ist mein Motto. Ich versuche mit Kleinigkeiten die Welt zu verbessern. Was ich absolut liebe ist das Fallschirmspringen und Skandinavien. Dort gibt es übrigens das weltbeste Softeis. Mmmh, ich liebe Softeis mit bunten Streuseln. Auch Yoga und Klavierspielen tu ich ganz gerne und natürlich am Wasser sitzen.

10.) Wird es noch weitere Bücher von Dir geben bzw. arbeitest Du daran?

Natürlich, so schnell werdet ihr mich nicht mehr los (lach). Momentan überarbeite ich gerade meinen Fantasyroman „Spuren im Staub“. Ich hoffe, dass ich ihn vor Weihnachten noch fertig bekomme. Gestaltet sich leider etwas aufwendig, da ich beschlossen habe zuerst nach Berlin zu gurken. Warum Berlin? Der Roman spielt hauptsächlich in Berlin und ich möchte als Anhang gerne eine Art Reiseführer mit besonderen Plätzen dranhängen. Dann könnte man die Geschichte mehr oder weniger nach bereisen. Fand ich irgendwie cool. Tja, und dann hab ich natürlich schon das Nächste begonnen. Eine Fantasy Liebesgeschichte. Mal schauen ob ich das hinbekomme. Mit dem Liebesgedöns habe ich es eigentlich nicht so, aber irgendwie scheint der Rest der Welt darauf abzufahren. Na mal gucken, so wie ich mich kenne, wird die Fantasy überwiegen.
(WOW, da können wir ja auf viele tolle Geschichten hoffen - ich freue mich darüber)


11.) Hast Du einen Lieblingsort, an dem Du dich zurückziehen kannst?

Am liebsten ans Meer und wenn es nicht ans Meer geht, dann an den Bodensee. Hauptsache Wasser. Wahrscheinlich bin ich im Geheimen ein Wassermonster oder ähnliches. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich meinen Rucksack schnappen und ohne langes Federlesen nach Skandinavien abhauen. 

12.) Wie lautet Dein Lebensmotto?

Lachen, glücklich sein und innehalten. Man jagt immer dem großen Glück hinterher, dabei hält man es meist schon in den Händen. Man erkennt es nur nicht. Ach ja, und natürlich jede Menge Blödsinn machen. Erwachsen wird man noch früh genug;)
(lach - leider werden wir viel zu früh Erwachsen. Ich sehe schon, du liebst es auch, dein innerliches Kind immer wieder heraus zulassen) 

13.) Teile mit uns ein Zitat aus dem Buch von Lucy & Mirko. 

Warte, ich muss nachdenken. Ich werde das Erste vom Anfang des Buches wählen. Denn in diesem Zitat steckt soviel Wahrheit. Also hör zu liebe Manuela.
 „Niemand kann einem Anderen die Tränen trocknen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen.“
 Dies ist übrigens eine Afrikanische Weisheit.

14.) Möchtest Du den Lesern und der Welt noch etwas mitteilen? 

Ja, werdet verrückt. Brecht aus der Monotonie aus und schwimmt nicht immer mit dem Strom. Ihr lebt nur einmal. Und vor allem lebt ihr jetzt. Nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft. Jetzt, lautet der Zeitpunkt. 

Ach ja, und tut den Autoren etwas Gutes. Macht ihre Bücher sichtbar, in dem ihr sie bewertet und über sie redet. Das ist für uns Schreiberlinge eine sehr große Wertschätzung und eine Riesenunterstützung.  

Liebe Claudia, 
ich danke Dir für diesen wunderschönen Tag und das tolle Interview. 

Nein, ich danke dir und diesen wundervollen Leuten hier, die mein Interview gelesen haben (hach ist das grandios ;) ). Ich bin noch ganz aus dem Häuschen. Tja, dann sage ich jetzt mal: Ich hoffe wir lesen uns.

Liebe Claudia, wir lesen uns sicher bestimmt wieder und wünsche Dir von ganzen Herzen, das Dein Buch mehr Aufmerksamkeit bzw. die Aufmerksamkeit bekommt, welches es verdient hat.

Leider müssen wir uns für heute verabschieden und wir hoffen, dass Ihr ein paar schöne Minuten hier hattet um die liebe Claudia etwas näher kennen zu lernen. Übrigens einen kleine Hinweis verrate ich Euch noch. Es wird noch eine Video von Claudia geben, welches ich Euch bald zusätzlich hier noch verlinken werde ;)