Donnerstag, 23. März 2017

Rezension Taintless Blindes Vertrauen von Annie Mae Gold

Taintless - Blindes Vertrauen



Stand-Up Publishing 
488 Seiten
ISBN: 978-9995999605
Band 1 der Trilogie



Buchrückseite: 
Für Summer steht fest: Sie muss raus! Sie will kein eintöniges Dasein in der Kolonie fristen. Egal wie viele Gefahren hinter der Mauer lauern.
Fieberhaft erwartet sie den Tag der Auswahl - ihre einzige Chance, diesem Schicksal zu entgehen. Doch auf der Suche nach Freiheit findet sie eine düstere Wahrheit, die sie mehr kosten wird als nur ein gebrochenes Herz....

"Ich reckte meinen Kopf der Sonne entgegen, und der leichte Wind blies mir die offenen Haare vom Nacken ins Gesicht. Und in diesem Moment fühlte ich mich nicht mehr wie der Fisch im Goldfischglas - in diesem Moment fühlte ich mich wie ein Vogel, der für einen Augenblick den bittersüßen Geschmack der Freiheit kosten durfte." 


Informationen:

Kolonien:
* Gilde - geschützte Kolonie, umgeben von Mauern. Jeder stammt aus einer Gilde von Geburt an, kann sich aber bei der Auswahl für eine neue Gilde ausgewählt werden. Leben: Sehr gut, glücklich, geschützt.

* Elite - in der Elite kommen nur selten die Bewohner aus den Gilden, denn sie müssen makellos und perfekt sein. Einmal im Jahr gibt es die Auswahl. In der Kolonie der Elite hat man Bedienstete, Leibwächter, lebt im puren Luxus. Die Schulen haben Fächer wie Massagen, Shopping und co. 

* Neue Welt - wer es in die neue Welt schafft, kommt nie mehr wieder zurück ...... 

Protagonisten:

Summer Snow, Hauptcharakter, Tochter des Arztes Mr. Snow, Bruder Brian. Summer will raus aus der Gilden Kolonie

Brian: Bruder von Summer, möchte Marshall in der Kolonie werden

Dr.Snow: Der Arzt in der Gildenkolonie und Vater von Brian und Summer 

Will: Schulfreund von Summer, Freund von Brian, verliebt in Summer

Clay: Bewohner der Elite, kommt zu Besuch in die Gildenkolonie, merkwürdig und mysteriös. Hat viele Geheimnisse 

Gordon: Bewohner der Elite, Sohn des Königs der Neuen Welt und Elite. Unsympathisch 


Meine persönliche Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut, nicht aufdringlich, dennoch anziehend. 

Der Schreibstil von Annie Mae Gold ist leicht zu lesen, spannend und sie versteht es, dem Leser mit in die Geschichte zu ziehen.
Im ersten Teil der Trilogie lernt man einige Charaktere kennen, Orte und Abläufe der verschiedenen Kolonien. 

Die Charaktere sind sehr gut und detailreich beschrieben, ebenso die Handlungen. Man versinkt in dem Buch und vergisst die Zeit um einem herum. 

Man kann sich durch die Beschreibungen der Autorin sehr gut in die Handlungen, Charaktere und Kolonien versetzten. 

Die Geschichte handelt von Summer, die aus der Gilde einfach raus möchte. Sie möchte endlich "FREI" sein. Summer wird von Alpträumen geplagt und als der attraktive Clay auftaucht, überkommen Summer merkwürdige Symptome. 
Summer Vaters, Dr. Snow, möchte jedoch, dass Summer in der Kolonie der Gilde bleibt. Ob ihm das gelingt? 

Der erste Band von dieser Trilogie hat mich sehr überzeugt und ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt.

Band 1 fängt mit einem Inhaltsverzeichnis und Prolog an, hat 33 Kapitel und endet mit einem Epilog, indem man noch etwas über Morgan erfährt. Wer Morgan ist? Lest selbst ;) 

Die Kapitel sind sehr gut aufgeteilt, nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Geschichte selber spielt in der Zukunft und es beinhaltet sehr viele Themen, die bereits heute schon aktuell sind. 

Eine sehr interessante Trilogie, welche mir jetzt schon sehr gut gefällt. 

" Die Menschen richteten die Erde zugrunde. Die Weltmeere wurden leer gefischt und verschmutzt. Ein Öltanker nach dem anderen färbte das Wasser schwarz und hinterließ Tod und Verderben."
" Die Menschen wurden zur Gefahr für ihre eigene Spezies, für andere Spezies, für die Natur und überhaupt den gesamten Planeten" 
Auszüge aus Seite 426 


Mein Fazit: 

"Sehr gelungener Auftakt zu einer Trilogie. Spannend und mitziehend. Fantasy und Dysoptie vereint. Schicksale, Macht und Liebe. Sehr guter Schreibstil und Handlungen." 
💖💖💖💖💖/5 Herzen

Danksagung:

Vielen herzlichen Dank an Annie Mae Gold für das Leseexemplar, was jedoch meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst hat.