Samstag, 4. Februar 2017

Autorenwoche Karin Pelka Tag 6.

Autorenwoche Karin Pelka

Tag 6



13.Wie sieht Dein ganz normaler Alltag aus?
Wenn ich rechtzeitig aus den Federn komme, nutze ich gerne die Stunde, bevor die Familie munter wird, fürs Schreiben. Dann bin ich frisch und wenn der Trubel losgeht, habe ich schon etwas geschafft, was mich glücklich macht. Grade im Winter kommt mir aber die Bettdecke oft sehr schwer vor und die Dunkelheit motiviert auch nicht gerade zum Aufstehen ...
So oder so, kurz vor sieben wird mein Sohn munter, dann heißt es frühstücken, Brotzeit richten und ab in den Kindergarten. Von dort aus gehe ich meist zu Fuß die drei Busstationen bis zur U-Bahn, weil ich dabei die Gedanken schweifen lassen kann. Mein Kopf geht einfach gerne spazieren. 
Dann geht es mit der U-Bahn zur Arbeit. An drei Tagen die Woche arbeite ich nur bis mittags und habe dann bis 14:00 Uhr noch etwas Freiraum, um weiter an meinen Texten zu arbeiten, bevor ich mein Kind abhole. An zwei Wochentagen arbeite ich ganztags, dann ist mein Mann für den Nachwuchs zuständig. Das finde ich wichtig, weil der Kleine so auch viel Zeit mit seinem Papa verbringen kann.
Nachmittags gehts dann zum Schlittenfahren, auf den Spielplatz, ins Deutsche Museum oder in den Tierpark - oder wir machen es uns Zuhause gemütlich. Wenn ich Glück habe, darf ich stundenlang aus Ingo Siegners „Eliot & Isabella“-Reihe vorlesen. Wenn ich Pech habe, werde ich in wilde Gefechte verwickelt, bei denen ich inzwischen nicht mehr so leicht die Oberhand behalte = /
Dann heißt es Kochen, Essen, Körperpflege und es ist Schlafenszeit für das Kind. Meist bringe ich den Kleinen ins Bett, wo es natürlich noch die obligatorische Gutenachtgeschichte gibt. 
Wenn ich dann noch munter bin, arbeite ich oft weiter an einem Text oder an meinen Lehrgang-Unterlagen von der Schule des Schreibens. Wenn ich nicht mehr so viel Energie habe, dann werkle ich an meiner Website, bearbeite Fotos, beantworte eMails.
Hin und wieder gibt es aber auch ein schönes Glas Wein mit meinem Mann, einen Fernsehabend, oder ich genieße einfach mal ein gutes Buch.




14. Was möchtest Du Deinen und meinen Lesern noch sagen?

Packt an, was euch wichtig ist!
Es ist ganz egal, ob man dabei für alle sichtbar Berge versetzt oder ob man im Kleinen wirksam ist. Es ist egal, ob andere super toll finden, was man tut, oder ob es niemanden interessiert. Es ist sogar egal, ob andere dagegen sind. 
Und: Es gibt keinen offiziellen Startschuss dafür, auf den man warten sollte.
Es geht los, wenn du „jetzt“ sagst, und egal, wie klein die Schritte sind: Eines Tages blickst du zurück und stellt fest, dass du viel mehr geschafft hast, als du für möglich gehalten hast.

Ich bin überzeugt, dass wir in einer besseren Welt leben würden, wenn wir einander unsere Kreativität und unsere Träume zugestehen würden. Oft sind es leider Angst und Missgunst, die den Ton bestimmen, aber das Leben ist zu kurz, sich selbst auf später zu vertrösten. Ob man mit seinem persönlichen Traum reich und berühmt oder zum Genie ausgerufen wird, spielt keine Rolle. Den Weg zu gehen und zu daran zu wachsen, ist die beste Belohnung überhaupt.
Ein tolles Buch für alle, die ihre Kreativität gerne zurückhätten, ist „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron. Ich kann es wirklich empfehlen.


Liebe Karin, vielen herzlichen Dank für das Beantworten der Fragen, der Bereitstellung der Fotos und für den Preis des Gewinnspiels 💖

Ihr Lieben, die Fragen sind nun alle beantwortet. Morgen wird der/die GewinnerIn ausgelost. 💖

Ich hoffe Euch hat bis jetzt die Autorenwoche gefallen? 




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