Dienstag, 24. Januar 2017

Rezension zu Joli Rouge von Alexandra Fischer

Joli Rouge





Verlag: Drachenmond
Veröffentlicht: September 2016
Seiten: 400 
ISBN: 978-3959910736
Preis: Taschenbuch € 14,90 auch erhältlich als E-book 


Die Autorin: Quelle: Buch Joli Rouge Seite 389 
An einem goldenen Herbsttag in den wilden Siebzigern erblickte Alexandra Fischer das Licht der Welt. Schon früh begann sie, Geschichten zu schreiben, auch gerne mal mit Filzstift auf einer ihrer Kleidungsstücke. In der Schule war sie vernarrt in Reizwort-Aufsätze und trieb ihre Mathe-Lehrer in den Wahnsinn, weil sie die Textaufgaben zu ganzen Romanen ausweitete. Irgendwann wurde das Leben dann so aufregend, dass das Schreiben immer weniger wurde, aber vor nicht allzu langer Zeit spielte eine böse Heuschrecke Schicksal und fügte Alexandra zurück zu ihrem Traum.
Sie fing wieder mit dem Schreiben an und hört seinem nicht mehr damit auf. Vermutlich sitzt sie auch jetzt gerade mitten im schönen Bayern auf einem Bauernhof, den sie sich mit Mann, Hund, Katzen, Kaninchen, Hühnern und Enten teilt, und haut in die Tasten. 

Wenn Ihr mehr über die Autorin wissen möchtet, dann schaut bei Alexandra Fischer vorbei.

Handlung: 
Jacquotte lebt bei ihrem Vater Emile und ihrem Bruder Manuel. Manuel ist der Ältere von den beiden, jedoch ist er geistig behindert. Ihre Mutter starb bei der Geburt von Jacquotte und Pierres Mutter zog sie auf, bis auch sie früh gestorben ist. Pierre ist der beste Freund von Jacquotte bis Pierre zur Bruderschaft ging. 
In  der Bruderschaft sind nur Männer erlaubt, Frauen dürfen nicht einmal auf ein Schiff. 
Pierre war weg, und eines Tages wurde Ihr Dorf von Spanier überfallen, jedoch durch Jacquottes Mut und Hilfe wurden diese verjagt. Leider kam bei dem Überfall Emile ums Leben, und Jacquotte stand nun ohne männlichen Schutz da. 
In diesem Moment merkte Jacquotte dass sie nicht nur von den Spanier Angst haben musste sondern auch von den Männern im eigenen Dorf. Sie flüchtet sich zur geheimen Höhle und schmiedet einen Plan.
Sie entscheidet sich als Mann verkleidet zu leben um in der Bruderschaft aufgenommen zu werden, sowie um zu beweisen dass auch eine Frau kämpfen und selbstbestimmend leben kann.
Wird Sie es schaffen in der Bruderschaft aufgenommen zu werden? Wird sie Pierre je wieder sehen? ....

Zitat: 
"Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte sie sich nicht wohl in der Gesellschaft der Männer" 
Seite 47 


Meine persönliche Meinung und Fazit: 
Der Schreibstil von Alexandra Fischer verführt in eine historische Geschichte, in der Frau sich als Piratin versetzen kann. Alexandra Fischer schreibt locker, spannend und historisch. 
Auch das zu damaligen Zeiten schon die Sexualität unter Männer eine Rolle gespielt hat, wurde hier sehr gut eingebaut. Mein Respekt dazu. 
Schon nach den ersten paar Sätzen konnte ich mich in die Hauptprotagonistin hinein versetzen und fühlte den Schmerz, die Gedanken und die Sehnsucht. Auch die männliche Sicht wurde hier sehr gut verbunden. 
Die Geschichte zeigt von Historischem Wissen und verführt den Leser in die Zeit von 1656.

Das Cover spricht mich total an und das Buch selber ist so schön gemacht. Es beinhaltet auch die verschiedenen Protagonisten, welche man am Ende des Buches finden kann. Auch eine wunderschöne Karte vom Ort des Geschehens ist angezeigt. 

Mein Fazit: Ein sehr gelungener Historischer Roman, mit Gefühl, Spannung und Mut. Hier wird man selbst zur Piratin und Heldin .
Ich vergebe daher 💖💖💖💖💖 Herzen und ist daher absolut lesenswert. 


Danksagung:
Vielen herzlichen Dank an Alexandra Fischer zur Bereitstellung des Rezensionsexemplar und die Widmung, sowie das wunderschöne Lesezeichen!