Samstag, 27. Mai 2017

Buchvorstellung Gekittete Herzen von Aurelia Velten im Rahmen der Romancewoche

Buchvorstellung Gekittete Herzen von Janine vom Blog „Mercy-Books“ und mir.


Herzlich Willkommen zur Buchvorstellung von 7. Band „Gekittete Herzen“, aus der
Boston Berserks-Reihe von Aurelia Velten.


Heute möchten wir Euch das Buch „Gekittete Herzen“ und die Protagonisten Ella Rossi, die Besitzerin von „Ella´s Newbury-Cafe“, und Marc Dean, Basketballspieler bei den Boston Berserks, vorstellen. Ella und Mac, sind ein Paar, das durch schwere Zeiten gehen wird
um erkennen zu können, dass man Herzen, auch wenn sie zerbrochen, verletzt und hintergangen würden, diese auch gekittet werden können. 
Werden Sie es schaffen, kann Ella Marc verzeihen und ihr Herz kitten?



Buchinfos:

Seitenanzahl: 352 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-946210-07-8
Preis: Print: 13,99€ & Ebook: 2,99€
Genre: Liebesroman
Reihe: Ja,Band 7 der Boston Berserks-Reihe
Veröffentlichung: 31. März 2017
Verlag: Hippomonte

Klappentext:

Vor fünf Monaten floh Ella Rossi aus Boston – mit gebrochenem Herzen und allerhand Selbstzweifeln im Gepäck. Zu Hause warten nur ein Medienskandal und Freunde, die sie plötzlich verachten. Das hat man wohl davon, wenn man mit einem Profisportler wie Marc Dean zusammen ist. Obwohl er Mist gebaut hat, liegt die Schuld in den Augen aller bei Ella. 
Um ihr geliebtes Café weiterzuführen, kehrt sie schließlich zurück und muss schnell feststellen, dass sich ihr Leben komplett gewandelt hat. Manche Dinge ändern sich jedoch nie: Marc hat es sich in den Kopf gesetzt, alles wiedergutzumachen. 

Als seine Freunde Wind davon bekommen, was vor fünf Monaten wirklich passiert ist, stehen sie hinter Ella und machen Marc das Leben schwer. Einst hätte Ella das sicher nicht so sehr genossen, aber genau das ist es gerade – sowohl sie als auch Marc sind nicht mehr dieselben wie früher …

Buch bei Amazon


Name: Raffaella „Ella“ Rossi
Augen: blau
Haare: braun mit Locken
Beruf: Cafe-Besitzerin bei Ella Newburry-Cafe
Ihre Eltern kommen aus Italien, sie ist aber in den USA geboren

Das Erste Mal Marc gesehen: in Ihrem Café, als sie ihm ein Himbeer-Cupcake empfahl


>Raffaella Rossi<
Hallo, ich bin Raffaella Rossi, meine Freunde nennen mich aber alle Ella. Heute bin ich zurück nach Boston gekommen, denn ich bin vor etwa 5 Monaten aus Boston nach 
Italien zu meiner Nona geflüchtet. Ja, geflüchtet, weg von hier und diesen Beschimpfungen, Missachten und Presseartikeln.
Meine Freunde fielen mir in den Rücken, denn nur meine Eltern und besten Freundinnen hielten zu mir, aber die Anderen? Kennen sie mich denn wirklich nicht?
Jetzt bin ich wieder da, aufgeregt und voller Nervosität, wie sich alle verhalten werde. Ja, ich stelle mich meiner Vergangenheit und sie werden merken, dass ich nicht mehr die Ella bin, die damals geflüchtet ist. Immer noch habe ich diese 3 Wörter in meinen Gedanken. 
Ich liebe Claire“. So vieles möchte ich mit Euch teilen und Euch darüber berichten, denn die Autorin Aurelia hat in meiner und der Geschichte von meinen Freunden, sehr viele Themen mit eingebaut. Nicht nur das ihr auch ein klein wenig über meinen Glauben erfahren werdet, nein, auch über Veränderung, Liebe, Panik und mehr.
Was meint Ihr? Werde ich je vergeben können?


Name: Marc Dean
Position in der Mannschaft: Small Forward
Augen: Grau
Haare: dunkelblond

Das erste Mal Ella gesehen: In Ihrem Café, als er sich zu einem pinkfarbenen Muffig überreden ließ

>MARC DEAN<
Hi, ich bin Marc Dean, Spieler in der NBA Mannschaft von den Boston Berserks.
Bis vor 5 Monaten lief mein Leben noch fast perfekt und ich war erfolgreich. Doch dann passierte etwas Schreckliches, denn nicht nur, dass ich zusammen mit zwei weiteren Mitspielern einen Crash-Unfall hatte und Claire dabei ums Leben kann. 
Nein, ich verlor auch meine Liebe….
Seit diesem Tag leide ich unter Schlafmangel, Angst, Panikattacken, aber ich will kämpfen. Ich muss kämpfen. Kämpfen für Sie….
Ich weiß nicht, ob ich es schaffen werde. Was meint ihr?


Leseprobe Manu
„Ein Prickeln, ein Schmerz in seiner Brust, sofort begann sein Atem in schnellen, kurzen Stößen zu gehen … und da sah er sie. Ella. Ella war wieder hier. Um nicht aufzuspringen, sodass er augenblicklich zu ihr eilen konnte, umgriff er mit beiden Händen die Tischplatte und krallte sich daran fest wie ein Wahnsinniger. Befände er sich in einem dieser Superheldenfilme, hätte er das Holz unter seinen Fingern bestimmt zersplittern lassen, so fest griff er zu.
Marc hatte gewusst, dass er sie liebte und verdammt noch mal vermisste. Was er nicht gewusst hatte, war, dass sein Körper sie auf elementarster Ebene spürte. Wenn sie bereits ein so integraler Teil von ihm war, verwunderte es ihn nicht länger, dass es sich angefühlt hatte, als wäre ihm ein Arm oder ein Bein abgeschnitten worden.
Ob es ihr auch so ging? Mit angehaltenem Atem betrachtete Marc, wie Ella hinter der Theke am anderen Ende des Cafés die Laufkundschaft bediente. Schon immer hatte er ihr Lächeln als magisch empfunden. Auch als sie nun einer jungen Frau freundlich zulächelte, während sie ihr einen Karton mit Cupcakes darin reichte, verursachte dies beschleunigtes Herzklopfen in ihm. Gleichzeitig fühlte er sich ruhiger. Ja, sein Körper war in Aufruhr, aber seine Seele … Ella brachte Frieden. Wie Balsam.
Egal, was noch geschehen würde, ihr Anblick würde ihm wohl immer dieses wunderbare Gefühl bescheren. Wie sonst hätte sie ihn bei ihrer allerersten Begegnung ausgerechnet zu einem Muffin mit pinkfarbenem Topping überreden können? Damals war das Gefühl so neu für Marc gewesen, er war so verwirrt gewesen, dass er vermutlich allem zugestimmt hätte, egal, was sie ihm aus der Auslage empfohlen hätte.
Nachdem die Kundin bezahlt hatte, tippte Ella irgendetwas in die Kasse. Plötzlich schoss ihr Blick nach oben. Da, das war es. Also spürte sie es auch! Vor Erleichterung setzte sein Herz einen Schlag aus. Nun konnte er sich doch nicht mehr davon abhalten, aufzustehen. Allerdings verharrte er genau dort neben seinem Tisch. Durch den Raum hinweg starrte er in ihre so wunderschönen Augen. Gott, wie gut es tat, sie wiederzusehen. Jeden einzelnen Gesichtszug wollte er nachfahren, wieder vertraut mit ihr werden. Alles an ihr hatte er vermisst.
Stumm flehte er, sie würde den Abstand zwischen ihnen überbrücken und zu ihm kommen. Auch wenn nur zehn Meter zwischen ihnen lagen, fühlte sich der Raum unendlich lang an, beinahe unüberwindbar.
Feuer loderte in ihren Augen, als sie schließlich die Barista-Schürze ablegte. Um genau zu sein, pfefferte sie sie auf eine Ablage hinter sich. Danach flüsterte sie einem ihrer Mitarbeiter etwas zu. Für Marcs Geschmack kam sie dem jungen Mann dabei viel zu nahe. Als Reaktion ballten sich seine Hände zu Fäusten. Während Ella den Raum mit all den Tischchen darin durchquerte[…]“

Auszug aus dem Buch „Gekittete Herzen“ von Aurelia Velten (Boston Berserks Reihe/ Band 7)

Bis zum Mittag war sie als Bedienung tätig gewesen, danach hatte eine Angestellte sie abgelöst. Seitdem übernahm sie eine Schicht hinter der Theke. Dort waren auch ein paar Sandwiches ausgelegt, aber hauptsächlich Süßwaren, für die ihr Café berühmt war. Mit ihrer Nonna hatte Ella sogar einen neuen Cupcake kreiert. Inspiriert von einem typisch italienischen Plätzchen mit einer Füllung aus Zitrone und Ei hatte sie das Ganze zu einem Muffin mit gelbem Topping umgewandelt. Selbst ihre immer traditionell kochende Nonna hatte zugeben müssen, dass die Cupcakes nach Ellas Art köstlich schmeckten. Heute stand ebendiese Spezialität auf der großen Tafel neben der Theke. Um zu testen, wie das Rezept bei den Kunden ankam, gab es die Cupcakes A Lemon Dream an diesem Tag besonders günstig. Zu ihrer großen Freude schien das neue Gebäck sehr beliebt zu sein. Die Laufkundschaft nahm meist Kartons zum Mitnehmen, aber auch die Cafébesucher wählten ab und an einen Zitronen-Cupcake als Nachtisch. Diese lobten es in höchsten Tönen. Zufrieden ließ Ella ihren Blick 
durch die Räumlichkeiten wandern. Stolz darüber, was sie mit den Umbauten geschaffen hatte, nachdem ihre Eltern in Rente gegangen waren, kam in ihr auf. Das Café beinhaltete wirklich ihr Herz und ihre Seele. Zum Glück hatte sie endlich den Mut gefunden, zurück nach Boston zu kehren und sich der Vergangenheit zu stellen. Apropos Vergangenheit – als sie wieder geradeaus über die Theke blickte, begegneten ihr vertraute graue Augen. Augenblicklich setzte ihr Herz einen Schlag aus, sodass sie sich beinahe so fühlte wie damals bei ihrer ersten Begegnung. Da war sie jedoch noch unschuldig gewesen, noch völlig unberührt von Herzschmerz. Heute war das anders. „Du schon wieder“, murmelte sie mit nichts weiter als einem knappen Kopfnicken. „Ja, ich.“ Er gab die Erwiderung mit der Selbstverständlichkeit, wie auch die Sonne jeden Tag aufging. Bedeutete das etwa, dass Marc von nun an jeden Tag hier vorbeischauen würde? Ella war sich nicht sicher, ob sie das aushalten könnte. Und wenn sie ihm Hausverbot verpasste? Bestimmt würde er sich nicht daran halten. Was war die Alternative? Eine einstweilige Verfügung und die Polizei? Nein, danke! Das wäre ein Festmahl für die Presse, worauf Ella getrost verzichten konnte. „Und was willst du?“ Ihr blieb wohl nichts anderes übrig, als mit Marcs Anwesenheit klarzukommen. „Wie wäre es mit einem Lemon Dream-Cupcake?“ Bei seinem vorsichtigen Lächeln stockte ihr für einen Moment der Atem. Erst da fiel ihr auf, wie lange sie Marc nicht mehr hatte lachen sehen. Es kam ihr vor wie eine ganze Ewigkeit. Dadurch war sie so durcheinander, dass sie einen Moment brauchte, bis sie begriff, dass er von ihrer neuen Muffinsorte sprach. „Aber du liebst doch die Himbeer-Cupcakes!“, rief sie überrascht, denn er hatte nie etwas anderes bestellt, seit sie ihn zum ersten Mal in ihrem Café bedient hatte. „Ich liebe die Bedeutung hinter dem Himbeer-Cupcake, Baby“, verbesserte Marc in sanftem Ton. Gott sei Dank stand gerade niemand hinter ihm an, sonst hätte sich der nächste Kunde in der Schlange sicherlich gefragt, was so verdammt lange dauerte. „Welche Bedeutung?“, hakte sie nach. Auf ihrer Stirn bildete sich eine steile Falte. So langsam schwand das Lächeln auf Marcs Zügen. Stattdessen trat ein ernster Ausdruck auf sein Gesicht. „Der Himbeercupcake hat mich immer an unsere erste Begegnung erinnert. Das war magisch.“ Die Wehmut, die nun in seinen Augen lag, bewirkte einen Kloß in Ellas Kehle. Er hatte recht – das damals hatte sich wirklich wie Magie angefühlt. Für sie war alles so neu gewesen. Schmetterlinge im Bauch, ein süßes, prickelndes Gefühl und das zarte, aufgeregte Flattern ihres Herzens, wenn er sie anlächelte. Vor Marc hatte Ella sich noch nie in einen Mann verguckt. „Vielleicht hat der Lemon Dream-Cupcake eine neue Bedeutung für uns?“ Klang er wirklich so traurig, ja beinahe schmerzerfüllt? 

Auszug aus dem Buch „Gekittete Herzen“ von Aurelia Velten (Boston Berserks Reihe/ Band 7)


Boston Berserks-Reihe



Band 1 der Boston Berserks -> Vergeben & Vergessen

Klappentext:

Grace Goodwill hat die Nase wirklich voll von arroganten Models und hysterischen Fotografen. Als der Profi-Basketball-Spieler Trent Hastings für die Modezeitschrift posieren soll, auf deren Gehaltsliste Gracie steht, macht er ihr das Leben zur Hölle und er scheint auch noch einen riesigen Spaß dabei zu haben!
Je bissiger Gracie jedoch wird, umso mehr reizt es Trent, den feurigen Rotschopf zu triezen schließlich wird er nicht umsonst durch Sportmoderatoren und Fans als "der Wahnsinnige" betitelt ...
Für seinen düsteren, von der Vergangenheit geprägten Alltag ist sie genau die richtige Ablenkung. Also verfolgt er seinen Plan unerbittlich, auch wenn er dabei das Risiko eingeht, sich die Finger zu verbrennen ...

Band 2 der Boston Berserks -> Ja, ich will
Klappentext:
Emily Petrows Leben ist ganz schön aus den Fugen geraten.
Ihr Mistkerl von Freund hat sie schwanger sitzen lassen und nun steht sie vor dem Problem, wie um Himmels willen sie all dies ihrer sehr konservativen Familie beibringen soll.
Ausgerechnet vor Mikhail Mihaly, einem Freund der Familie, bricht sie in ihrer Angst zusammen. Zu ihrer großen Überraschung bietet der ihr schon immer verhasste NBA-Spieler Emily eine Lösung an diese würde allerdings nicht nur all ihre Probleme in Luft auflösen, sondern wäre auch noch einfach ungeheuerlich!
Kann Emily sich wirklich auf Mikhails Angebot einlassen?

Band 3 der Boston Berserks -> Wie Feuer und Benzin
Klappentext:
All Joanna Hastings Träume stehen kurz davor in Erfüllung zu gehen ... doch plötzlich geht alles schief. In ihrem Brautkleid flüchtet sie von ihrer geplatzten Hochzeit und läuft ausgerechnet dem NBA-Spieler Javier Zamora in die Arme.
Seit ihrem heftigen Auseinandergehen vor so vielen Jahren gibt Joanna alles, um nicht länger als nötig mit dem besten Freund ihres Bruders in ein und demselben Raum bleiben zu müssen schließlich hat sie ein düsteres Geheimnis zu bewahren.
Warum zum Teufel wohnt sie dann plötzlich mit Javier zusammen?!
Schon bald droht die Vergangenheit sie beide einzuholen, aber Joanna tut alles, um sich dagegen zu wehren.

Band 4 der Boston Berserks -> Bei Rot nicht wenden
Klappentext:
Was haben ein professioneller Basketballspieler und eine Modedesignerin gemeinsam? Richtig, sie müssen beide mal zum Drugstore.
Als Nigel Bauer die zuckersüße Amber Johnson auf einem schlecht beleuchteten Parkplatz über den Haufen rennt, hätte er nicht ahnen können, dass sie sein ganzes Leben verändern würde.
Es ist kein Geheimnis, dass er in sozialen Situationen völlig unbeholfen ist, doch Amber scheint trotzdem immer zu verstehen, was er eigentlich sagen will auch wenn er eher knurrt oder gar schweigt.
Schon so lange waren die Boston Berserks Nigels Familie. Unmöglich kann er da zulassen, dass Amber ihn von der Arbeit mit seinem Team ablenkt ... oder doch?

Band 5 der Boston Berserks -> Vergangenes Jahr
Klappentext:
James Gibbson ist in seiner Basketballmannschaft für Zurückhaltung und Höflichkeit bekannt. Immer hat er alles unter Kontrolle. Doch nach einem schweren Autounfall liegen plötzlich zwei seiner Teamkollegen im Krankenhaus und dann bekommt er auch noch diese furchtbare Diagnose Krebs.
Seine Mitspieler haben genug Sorgen, also verlässt James wortlos das Team. Weil keiner den Grund für seinen Ausstieg kennt, zieht er als Verräter abgestempelt den Hass ganz Bostons auf sich. Auch diese nervige, schnippische Krankenschwester der Nachbarstation ist da keine Ausnahme. Diana Juarez vorlaute Art treibt James schier in den Wahnsinn! Bald erkennt er jedoch, wie viel mehr hinter ihrer harten tätowierten Schale steckt. Als ihm alles zu entgleiten droht, ist ausgerechnet Diana für ihn da. Sein persönlicher Engel ist ein wenig verrückt, aber vielleicht genau aus diesem Grunde richtig?

Band 6 der Boston Berserks -> Sonnenschein und Finsternis
Klappentext:
Honey-Blue Oh ist Physikerin. Sie hat nicht nur den wohl absurdesten Namen der Welt, sondern auch noch eine Mutter, die ihr schon immer das Gefühl gibt, zu schlau und karrierefixiert zu sein. Davon hat sich Honey-Blue nie beeinflussen lassen, bis sie schließlich von ihrem Freund für eine andere sitzen gelassen wird. In einem Anflug von Wahnsinn verwandelt sie sich in genau das dumme Blondchen, das sich ihre Mutter immer zur Tochter gewünscht hat.
In einer Bar trifft sie auf den mürrischen Profibasketballspieler Timothy Gray. Eigentlich hätte es nur ein One-Night-Stand sein sollen, doch am nächsten Morgen ist Tim nicht bereit, Honey-Blue gehen zu lassen. Ihre Frohnatur lässt seine inneren Dämonen endlich verstummen.
Je näher sich die beiden kommen, desto schwerer fällt es Honey-Blue jedoch, ihre Rolle aufrechtzuerhalten …

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Freitag, 26. Mai 2017

Autoreninterview mit Christiane Lind im Rahmen der Romancewoche



Ihr Lieben,
im Rahmen der Romancewoche haben Nina von Bookaholics, Isabel von Bücherlilien und ich die Autorin Christiane Lind interviewen dürfen.
Hier kommt für Euch das Interview.

Liebe Christiane, bitte stelle dich uns allen doch über den Steckbrief kurz vor.
Name: Christiane Lind
Augenfarbe: grün-braun
Haarfarbe: wechselnd, aktuell braun mit blonden und roten Strähnen
Größe: um die 1,75
Geburtstag: Darüber schweige ich seit Jahren
Sternzeichen: Schütze, Feuerzeichen – echt doof, kurz vor Weihnachten Geburtstag zu haben
Heimatort: Mackendorf – das kennt so gut wie niemand , ein 360-Einwohner-Dorf zwischen Helmstedt und Wolfsburg
Hobbys: lesen, Kater bespielen, Doppelkopf, joggen (gegen die viele Schreibtischarbeit), Balkon bepflanzen
Haustiere: 4 Macho-Kater, die erwarten, dass ich ihnen jeden Wunsch von den Augen ablese
Wenn ich 3 Wünsche frei hätte: und man kann sich keine Wünsche mehr wünschen ;) 
Mehr Zeit, viel mehr Zeit …
Eine bessere Welt
… und den dritten Wunsch hebe ich mir auf für schlechte Zeiten.
Das mag ich: Bücher; Menschen, die Bücher mögen; Ausschlafen können; Zeit zum Schreiben zu haben; friedlich schlummernde Musekater; Tage mit lieben Menschen verbringen; überraschend Nachrichten im Internet finden, die mir den Glauben an das Gute in der Welt zurückgeben; eine Idee zu haben, die für einen Roman trägt; wenn historische Ereignisse perfekt zum Plot meiner Geschichte passen; Eis; Fernsehserien; etwas Neues zu entdecken; England; Doppelkopf; bestimmt noch viel mehr, was mir einfallen wird, wenn ich den Fragebogen ausgefüllt und abgeschickt habe …
Das mag ich nicht: Herzenskälte, Gemeinheit, Mobbing, Intoleranz, Unhöflichkeit, Unpünktlichkeit, bornierte Menschen, Grausamkeit gegenüber Schwächeren, Gedankenlosigkeit, Arroganz; Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit – jetzt höre ich besser auf, bevor ich schlechte Laune bekomme, ach ja und auf jeden Fall: früh aufstehen müssen
Genre Bücher: Frauenromane

Du hast schon einige Bücher veröffentlicht und kannst Dich zu den erfolgreichen Autoren zählen, doch war das kein leichter Werdegang für Dich. Auf deiner Homepage schreibst Du selbst, dass der Deutsch Leistungskurs Dir den Spaß am künftigen Germanistikstudium verdorben hat. Nur aufgegeben hast Du nie, stattdessen viele Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen gesammelt. Willst Du uns mehr darüber erzählen? 
Gern. Kurz vor dem Abi war es ein echter Schock, nicht mehr Deutsch studieren zu wollen, da ich mir das eigentlich seit der 1. Klasse gewünscht hat, weil mir Lesen und Schreiben so viel Spaß macht. Aber wenn ich den Traum erfüllt hätte, wer weiß, ob ich dann je zum Schreiben gekommen wäre. Vielleicht würde ich mich nur mit Theorien zum Schreiben beschäftigen – da ist mir mein jetziges Leben doch lieber. 
Ich langweile mich schnell und bin sehr ungeduldig, was dazu geführt hat, dass ich mehrfach den Beruf und auch den Wohnort gewechselt habe. Das war oft anstrengend, aber auch spannend und ich habe unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt, die sich bestimmt auch in meinen Büchern wiederfinden. Über eine Freundin bin ich auch zum Schreiben gekommen. Wir waren damals so unglücklich in unseren Berufen, dass wir einen Krimi-Bestseller schreiben wollten, um nie mehr arbeiten zu müssen. Das hat nicht geklappt, aber mich mit dem Schreibvirus infiziert. 
Das Einzige, was mich noch nie gelangweilt hat und immer noch fasziniert, ist das Schreiben, das Versinken in anderen Welten, das Leben mit meinen Figuren – und ich hoffe, dass das noch lange so bleibt.
Ein Tag wie jeder andere - wie sieht er in Deinem Leben aus? 
Morgens um 6:00 Uhr beißt mich Herr Linus freundlich in die Wange, weil er meint, dass Frühstückszeit ist. Ich meine das nicht, aber weiß, dass ich gegen einen Kater keine Chance habe. Also stolpere ich in die Küche, füttere die Belegschaft und lege mich wieder hin. Deutlich später wache ich auf, trinke Kaffee und erledige erst einmal die Hausarbeit, bevor ich mich an den Schreibtisch setze. Da ich vom Schreiben nicht leben kann, teile ich den Arbeitstag auf zwischen Brotberuf und Schreiben. Viel zu viel Zeit verbringe ich im Internet und wundere mich immer, wie plötzlich es Abend oder Nacht ist. Wenn mein Ehemann Zuhause ist, kochen wir gemeinsam, sonst gibt es etwas Schnelles. 
Ich telefoniere mit Freundinnen oder Familie, schaue fern oder lese – und dann verkleide ich mich als maskierte Rächerin und bekämpfe das Böse in den Häuserschluchten Kassels. Das habe ich jetzt nur geschrieben, damit mein typischer Tag etwas aufgepeppt wird. 
Welche Person hat Dich geprägt oder aber dich inspiriert? 
Meine Oma und meine Mutter haben mir die Liebe zu Büchern vererbt.
Welches ist Dein Lieblingsbuch? 
Das wechselt. Als Leserin habe ich andere Lieblingsbücher als als Autorin. Als Autorin schaue ich oft, wie die Bücher handwerklich sind. „Das Lied von Eis und Feuer“ bewundere ich für die vielen Perspektiven und geschickten Wendungen und bin sehr, sehr gespannt, wie George R. R. Martin alles auflösen wird. An Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Jahr“ bewundere ich, wie konsequent sie die Geschichte zu ihrem Ende erzählt – und ich finde die Hauptfigur sehr liebenswert. 
Hast Du auch einen Lieblingsautor / eine Lieblingsautorin? 
Ich habe eher Lieblingsbücher als Lieblingsautorinnen oder Lieblingsautoren. Und ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich für eines entscheiden müsste.
Man sagt, ein Autor steckt nicht nur Herzblut in seine Geschichte, sondern auch, dass in jedem seiner Charaktere auch etwas von sich selbst steckt. Trifft das auch auf Dich zu? Und in welchem Protagonisten finden wir am meisten von Dir?
Ja, auf jeden Fall. Ich bin der festen Überzeugung, dass man etwas von sich in jede Figur einbringen muss, auch – oder möglicherweise sogar ganz besonders – in die Bösewichte. Beim Schreiben versuche ich, mich in die Figur hineinzuversetzen und spiele oft Szenen nach. Das kann manchmal irritierend sein, weil ich viel Bahn fahre und dort schreibe. Schon öfter habe ich äußerst skeptische Blicke von Mitreisenden geerntet. 
Das kann ich gar nicht sagen, wer am meisten von mir hat oder mir am ähnlichsten ist, weil ich meine Figuren dann doch als eigene Persönlichkeiten sehe, die vielleicht ein bisschen von mir mit auf den Weg bekommen, aber sich selbst entwickeln, oft auch unabhängig von dem, was ich ihnen zugedacht habe. 

Gab es schon mal Stellen in Deinen Geschichten, die Du im Nachhinein schweren Herzens gestrichen hast? Fällt Dir sowas leicht? 
Leider viel mehr, als mir lieb ist. Ich hänge an jeder Szene und jeder Figur, aber meine Lektorinnen sind gnadenlos – und meist haben sie recht. Am schwersten ist es mir gefallen, „Im Land des ewigen Frühlings“ zu überarbeiten. Es war einmal ein Jugendbuch und ich habe fast alles gestrichen, was in der Gegenwart spielte und es neu geschrieben. Das hat weh getan, war aber gut für die Geschichte.
Ich bin eine große Sammlerin und hebe daher alle gestrichenen Szenen auf und hoffe, sie irgendwann einmal verwenden zu können.

Wie fühlst Du Dich, wenn ein Buch abgeschlossen ist? Wann beginnst Du Deine Charaktere zu vermissen?
Ich bin furchtbar schlecht im Abschiednehmen und versuche daher, das Ende noch ein bisschen hinauszuzögern und hier noch ein bisschen am Text zu polieren, da noch ein bisschen zu recherchieren. Wenn ich mich dann schweren Herzens von der Geschichte verabschiedet habe, kommt ja etwas Neues, in das ich mich hineinstürze, um den Trennungsschmerz zu bewältigen.
Und ich sehe Leserunden oder die Romancewoche als wunderbare Chancen, meine Figuren wieder zum Leben zu erwecken und mit Leserinnen darüber zu sprechen. 

Ein paar Deiner Bücher sind unter Pseudonymen erschienen. Warum hast Du Dich dafür entschieden?
Bei den Verlagsbüchern war das nicht meine Entscheidung, sondern Wunsch der Verlage. Meist soll damit sichergestellt werden, dass die unterschiedlichen Genres unterscheidbar sind oder man hofft auf einen Neustart, wenn die ersten Bücher nicht so toll gelaufen sind.
Carolyn Lucas habe ich selbst ausgesucht, weil es mein erster Ausflug in die Fantasy und ins Self Publishing war, so dass ich da gerne eine Trennung haben wollte. 

Soweit uns Träume tragen spielt auf der Titanic. Wieso hast Du Dich gerade dafür entschieden?
Weil es so ein großes Drama ist und eine Geschichte so unglaublich vieler verpasster Chancen. Weil sich so viele Mythen und Geschichten um den Untergang der Titanic ranken.
Weil das Schiff so unfassbar luxuriös ist, dass es einfach Spaß macht, darüber zu lesen und zu recherchieren. Weil sich in den Stunden des Untergangs Menschen von ihren extremsten Seiten zeigten, extrem großherzig, aber auch extrem egoistisch.
… und schließlich weil ich von der Geschichte fasziniert bin, seitdem ich das erste Mal darüber gelesen habe. Damals (ist wirklich lange her! ) war ich acht oder neun Jahre alt und habe in einem der Readers Digest-Bücher meiner Mutter geblättert und bin auf eine Beschreibung der letzten Stunden an Bord der Titanic gestoßen. Das war so gruselig und dramatisch und spannend, dass ich von da an alles gelesen habe, was sich mit dem Schiff beschäftigt. 

Wie es mit der Titanic endet, werden die meisten Leser ja sicher wissen. Aber brauchst Du für Deine Bücher ein Happy End oder darf es auch mal „böse“ für die Protagonisten ausgehen?
Hmm, das ist eine spannende Frage, weil für mich ein Happy-End nicht unbedingt heißen muss, dass Junge und Mädchen sich bekommen.
Kennt ihr den Film „Muriels Hochzeit“ – den liebe ich, weil er so ein ungewöhnliches Happy End hat. Überhaupt ist „Muriels Hochzeit“ ein Film, aus dem man sehr viel über Dramaturgie, Figurengestaltung und Spannung lernen kann. Und er ist mit ABBA-Musik. 
Für mich muss das Ende zur Geschichte passen. Ich mag keine aufgesetzten Happy Ends, wo man das Gefühl hat, die Geschichte wurde so hingebogen, weil ein Happy End nun einmal dazu gehört. Einige der größten Liebesgeschichten haben kein klassisches Happy End: Romeo und Julia, Love Story, Doktor Schiwago …

Wenn Du Dich entscheiden müsstest, in einem Deiner Bücher den Rest Deines Lebens zu verbringen, für welches würdest Du Dich entscheiden?
Ach Du je …Auf keinen Fall im Mittelalter, dafür hänge ich viel zu sehr an den Errungenschaften der heutigen Zeit wie Badewannen, Internet und Schmerzspritzen bei Zahnbehandlungen. Ich würde „Das Haus auf der Blumeninsel“ nehmen, weil es auf Madeira und in Cornwall spielt. Dort würde ich gerne leben. Außerdem spielt die Geschichte in einem Herrenhaus mit einem wunderschönen Garten. Und ich mag die Figuren sehr.
Obwohl, wenn es nach Figuren geht, würde ich in „Ich warte auf dich, jeden Tag“ leben wollen. Lily und Alexander sind noch immer das Liebespaar, dem mein Herz gehört. 

Vielen Dank, dass Du Dich unseren Fragen gestellt hast!
Vielen Dank für eure spannenden Fragen; ich hatte viel Spaß beim Beantworten. Liebe Grüße!

Nina, Isabel und Manu 















Buchbesprechung Höllisches Intermezzo von Bo Leander

Höllisches Intermezzo


Über die Autorin: (Quelle:Lysandra Books Verlag)

Bo Leander, 1975 in Berlin geboren, reiste einige Jahre als Choreographin umher. Der Liebe wegen verschlug es sie nach Gran Canaria, wo sie seit sechs Jahren mit Mann und Kind lebt. Während ihres Journalismus-Studiums hat sie sich mit dem Schreibvirus infiziert. Seither ist sie nicht mehr zu bremsen und widmet ihre freie Zeit dem Schreiben, vorzugsweise Romantasy mit einem Schuss Humor und einem Hauch Erotik.
Unter ihrem zweiten Pseudonym Ava Blum schreibt sie Liebesromane und romantische Fantasy für Jugendliche.
Sie als italophil zu bezeichnen, wäre untertrieben. Neben einem sizilianischen Mann hat sie eine halbitalienische Tochter, kocht hauptsächlich italienisches Essen und verbringt ihren Urlaub am liebsten in Italien.

Seiten: 300
ISBN: 978-3946376293 
Preis: € 4,99 Ebook, € 14,90 Taschenbuch
Genre: Dark Funtasy 
Reihe: -
Veröffentlicht: Ebook --> 26.Mai 2017, Taschenbuch erscheint am 15.Juni 2017

Über das Buch:

Cazzo, was mache ich denn hier? Ah okay, ich soll Euch hier ein wenig über das Buch verraten. Nun gut..
Ich bin Azzael, ein gefallener Engel und Handlanger von Luzifer. Heute musste ich wieder einmal einen Auftrag ausführen, der mir auch mehr oder weniger gelungen ist, aber in diesem Anwesen des alten Herrn war eine Party im Gange. 
Das irre dabei? Ich verrate es Euch. Lauter verkleidete Wesen, dass man als Mensch nicht unterscheiden kann, wer Mensch, wer Vampir oder Dämon oder sonst etwas war. Und der Hausherr selber? Na der war natürlich als Dracula verkleidet. Wen der nur wüsste.
Na ja, ein paar unvorhersehbare Ereignisse sind geschehen, denn diese Blutsauger waren auch da, aber auf dieses Thema werde ich jetzt bestimmt nicht eingehen, dass sollt ihr schön selber lesen, denn viel mehr geht SIE mir nicht mehr auf meinen Gedanken. SIE, Lillith, eine Frau, die mich auf Anhieb umgehauen hat. 
Das Problem an der Sache ist, das mein Boss Luzifer möchte, dass ich Lillith vernichte. Der Grund?
Tja, dass müsst ihr selbst herausfinden, denn sonst bräuchtet ihr das Buch gar nicht mehr kaufen, daher werde ich aber nun der Leserin noch die Zeit geben, um ein paar Sätze zu schreiben. 
Ich hoffe wir lesen uns und ihr lernt mich noch besser kennen ;) 

Danke, Azzael, dass ich nun auch zu Wort kommen darf. 

Meine persönliche Meinung:

Das Cover ist mir auf der Autorenseite sofort ins Auge gestochen und der Titel alleine schon, hat mich neugierig gemacht. Den Klappentext habe ich dann nur sporadisch gelesen und habe mir etwas ganz anderes von diesem Buch erwartet, aber ich wurde sowas von positiv überrascht, denn ich erhielt etwas ganz anderes. 

Der Schreibstil von Bo Leander ist eine leichte Lektüre mit Humor und Spannungsaufbau, sehr fließend zu lesen und man verliert den roten Faden während des Lesens nicht. 

Die Protagonisten Azzael, Luzifer, Lillith, Gott als Frau, sowie die Nebencharaktere, sind so gut zusammen gestellt und beschrieben, dass es wirklich Spaß machte, der Geschichte zu folgen. Bei einigen Stellen musste ich so auflachen, dass mein Mann mich dumm von der Seite angesehen hat. Die Dialoge sind einfach genial. 

Die Perspektivenwechsel sind Bo Leander auch wunderbar gelungen und leicht verständlich und auch hier verliert man den Anschluss nicht.

Die Handlungen sind düster, humorvoll, erotisch, romantisch und ja, ich denke, dass für jeden Leser hier etwas dabei ist. 
Action, Liebe, Knistern, Spannung und vielleicht auch Hoffnung? Ich kann und will hier nicht näher auf die Handlungen eingehen, denn sonst würde ich wirklich viel zu viel verraten.

Mein Fazit: 
"Eine überraschende Dark Funtasy Geschichte, die so leicht zu lesen war, aber dennoch mit Spannung gezeugt war. Humor, Fantasy, Romantik und Erotic, alles ist dabei. Dieses Buch kann ich absolut weiterempfehlen. Absolut Lesenswert"
💖💖💖💖💖/5

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Donnerstag, 25. Mai 2017

Protagonisten-Interview Poppy J.Anderson




!!!! Dringende Warnung !!!

Wer sich am Münchener Flughafen aufhält, sollte heute aufpassen, dass er nicht zufällig von 3 aufgeregten und gaggernden jungen Damen überrannt wird. Denn diese drei sind auf dem Weg nach Amerika um sich in Orlando mit den Spielern der New York Titans zu treffen. Zum Glück werden die drei Mädels, welche aus Deutschland und Österreich kommen, von der Reporterin Skyler Wright begleitet. Vielleicht schafft es die junge Reporterin den Blutdruck und Puls der Mädels im grünen Bereich zu halten.

Stunden später….

Ah, das sind sie bestimmt. Ich sehe drei etwas verloren wirkende Frauen. Lächelnd gehe ich auf  sie zu und hebe mein Schild mit der Aufschrift „Anne, Manu, Ricky“ in die Höhe. Erleichterung kann ich bei Einer von ihnen erkennen, als sie strahlend auf mich zukommen.

„Hallo Mädels. Es freut mich sehr, dass ihr gut angekommen seid. Ich hoffe, euer Flug war relativ entspannend.“ Als alle drei zustimmend nicken, bin ich erleichtert. Durch meinen Job weiß ich, wie anstrengend reisen sein kann. Nachdem wir uns miteinander bekannt gemacht haben, lotse ich sie Richtung Ausgang. Ich freue mich, dass ich euch heute begleiten darf. Seid ihr schon aufgeregt? 

Anne: Oh ja, ich bin aufgeregt. Denn ich war noch nie in Orlando. Außerdem bin ich auf die Jungs gespannt 

Ricky: Oh Gott und wie. Nicht nur, dass es für mich eine Premiere ist nach Amerika zu fliegen, sondern dann auch noch die heißen Kerle der  New York Titans zu treffen. Dabei tippelt sie unruhig auf der Stelle.

Manu: Hey Skyler. Oh ja, das ist mein erstes Mal, dass ich die Spieler von den New York Titans treffe

Schon geht die Autofahrt los. Mit einem großen Van werden wir in ein 5 Sterne Hotel kutschiert. 


Alle drei bleiben mit großen Augen davor stehen. „Woow“, kommt es von Ricky und Anne gleichzeitig. Auch Manu kann man ansehen, wie begeistert sie ist. 


Foto Quelle: https://pixabay.com/de/users/garretleehoover-164861/

Wir checken in Ruhe ein und ich gebe den Mädels etwas Zeit, um anzukommen und die Zimmer zu inspizieren. „In 2 Stunden treffen wir uns in der Lobby. Wenn ihr etwas braucht, habt ihr hier meine Nummer. Ruft mich einfach an“, dabei stecke ich jeder eine Visitenkarte von mir zu.

… 2 Stunden später ...

Als ich in die Lobby komme, sitzen sie in frischen Klamotten und schwatzend an der Bar. Sie sehen etwas erholt und  viel entspannter aus. „Na können wir los“, ich muss schmunzeln, denn ich wette sie rechnen nicht damit, dass wir die Jungs im Fitnessraum aufsuchen und interviewen werden. Bei dem Gedanken daran Kelly beim Training zu sehen, wird selbst mir warm. „Klar, wir sind bereit“, antwortet Manu und springt vom Stuhl. Die anderen Beiden trinken noch ihr Wasser aus, bevor sie ebenfalls aufstehen. „Na dann kommt.“

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„Fitnessraum, WAS ?!“, kreischen die Mädels fast geschlossen, als wir die untere Etage erreichen und sie merken, wohin wir gehen. Ich grinse sie an. „Jepp und nun folgt mir.“  Mit diesen Worten öffne ich die Tür und wir stehen quasi Mitten im Trainingsraum. Es riecht nach Männerschweiß und geballter Power, was durch den Anblick der durchtrainierten Kerle kein Wunder ist.

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„Hey Jungs“, rufe ich in den Raum. Brian und Tom kommen direkt auf uns zu gelaufen, während Kelly etwas abseits folgt. Ich stelle die Jungs nacheinander den Mädels vor, deren Wangen immer roter werden. Ich höre nur, wie Ricky Anne etwas zuflüstert was sich nach „Oh verdammt sind die heiß“ anhört. Ja ich kann ihnen nur Recht geben, die Footballer der New York Titans sind verdammt heiß.
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„So, da die Zeit begrenzt ist, würde ich sagen, dass wir direkt anfangen“, Brians dunkle Stimme und sein strenger Tonfall, zeigen direkt wer hier das Sagen hat. Die Mädels schauen sich kurz an, bevor Anne sich räuspert, um die erste Frage zu stellen.

Dann fange ich doch direkt bei dir an Brian. Wie kam es dazu, dass ausgerechnet Kelly in euer Team geholt wurde und wie gehst du damit um?

Brian: Die Frage sollte am besten mein liebes Eheweib beantworten. Er grummelt leicht, was den Mädels und mir ein Lächeln entlockt. Wie ich damit umgehe? Ich verbringe seither außergewöhnlich viel Zeit an einem Boxsack. 

Danke für die ehrliche Antwort. So nun zu dir Kelly. Du hast Dir ja folgende Dinge vorgenommen: keine Drogen, kein Alkohol, keine Partys und keine Frauen mehr. Ich sehe jedoch, wie du Skyler ansiehst. Daher die spontane Frage, was war dein erster Gedanke als du Skyler damals gesehen hast?

Kelly: Vermutlich sehe ich Skyler nur deshalb an, weil es immer noch ein Unikum ist, Frauen in der Welt der Sportberichterstattung zu haben.
Unweigerlich muss ich die Augen verdrehen, es ist schlimm, dass es so ist.
Aber sie macht einen unglaublich guten Job als Sportjournalistin, auch wenn sie ziemlich aufdringlich sein kann. Und unter uns: Als ehemalige Schönheitskönigin ist sie wirklich eine Augenweide.
Er zwinkert Anne zu, die kichernd zustimmt.

Ich merke, wie mir die Röte ins Gesicht schießt, als nicht nur Kelly sondern auch Manu und Ricky mich anschauen. Als mir Manu dann auch noch zuzwinkert, wünsche ich mir nichts mehr als im Erdboden zu versinken.


Du bist ja im Moment nur Ersatzspieler, wie fühlt sich das für dich an, Kelly?

Kelly: Ehrlich gesagt bin ich verdammt froh, überhaupt wieder in der Nähe eines Footballfelds zu sein. Dass ich „nur“ Ersatzspieler bin, macht mir nichts aus. Ich warte auf meine Chance und werde dann allen beweisen, dass Totgeglaubte länger leben. 
Er zwinkert Anne keck zu, die daraufhin leicht errötet. Er ist und bleibt nun Mal ein Frauenheld. Am liebsten möchte ich innerlich aufseufzen, doch nun ergreift Ricky das Wort.

Tom, wie wir bereits fest gestellt haben, bist du sehr bemüht Kelly in euer Team zu integrieren. Wie wichtig ist für dich Teamgeist und wie zeigt er sich bei euch in der Mannschaft?

Ich muss zugeben, das ist eine sehr interessante Frage und nun schaue ich ebenfalls gespannt zu ihm.

Tom: Das Team gewinnt das Spiel – nicht ein einziger Spieler. Deshalb ist Teamgeist so wichtig im Football. Außerdem sind die Titans eine Familie. Ein Footballspieler zu sein, bedeutet auch, dass man seinen Job lebt. Wir kommen nicht nach Hause und vergessen die Arbeit, sobald Feierabend ist. Und ein Team funktioniert nur, wenn auch wirklich alle integriert sind.

Das stimmt, ich bin froh, dass unser Team, dabei zeigt sie auf Manu und Anne, so super funktioniert. Aber nun auch mal eine Frage an dich liebe Skyler, damit dir nicht langweilig hier wird.
Kelly sieht ja nicht schlecht aus, ist er so der Typ Mann, auf den du stehst oder wie können wir uns den vorstellen?

Nun ruhen 6 Augenpaare auf mir. Doch Kellys Augen scheinen mich zu durchbohren. Oh mein Gott ich will flüchten. Ich räuspere mich und antworte ihr ohne noch einmal zu Kelly zu schauen.

Dazu möchte ich gar nichts sagen, da ich Privatleben von meinem Berufsleben trenne. Jedoch habe ich bei Kelly feststellen müssen, dass er sehr viel tiefgründiger ist, als es den Anschein hat. Unter der Schale des meist grimmigen und schweigsamen Footballspielers steckt ein sehr interessanter Mann.
Ich merke wie Kelly mich genau beobachtet, versucht meine Worte zu interpretieren, während Ricky Kelly mustert bevor sie fortfährt.

Ihr habt ja einige Zeit gemeinsam mit Poppy verbracht. Daher interessiert es uns, sowie unsere Leser, ob es Momente gab, lieber Kelly, in denen du sie am liebsten gefragt hättest, ob sie spinnt ? Wenn es die gibt, meinst du, du kannst uns ein oder zwei verraten? 

Kelly: Keine Ahnung, was diese verrückte Frau ständig hat! Sie lässt mich heulen und tut meiner Libido nicht gut – so viel steht fest! 
Er schnaubt wütend und ich bin froh, dass Poppy gerade nicht in der Nähe ist.

Die Mädels brechen alle drei in schallendes Gelächter aus und auch Brian, sowie Tom können sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Selbst ich muss mich beherrschen, denn schon bin wieder ich es, die nun von Manu ins Verhör genommen wird. 

Skyler, du hattest ja auch eine sehr intensive Zeit mit Poppy, denn ihr habt viel Zeit miteinander verbracht. Was sind denn Ihre „nervigsten“ Eigenschaften? Mit was hat sie Dich zur Weißglut treiben können?

Frauen müssen zusammenhalten, deshalb plaudere ich hier nur ungern aus dem Nähkästchen. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür. Alle drei nicken, tja Frauen halt, egal wo sie herkommen, wir wissen wie der Hase läuft. Wir haben uns jedoch extrem gut verstanden und haben den gleichen Humor. Ein bisschen nervig war nur, dass sie andauernd mit ihren Hunden quatschen muss. Dass den armen Kleinen nicht die Ohren bluten ...

Skyler war ja nun wirklich sehr solidarisch mit Poppy. Daher nochmal eine Frage an dich Kelly, was würdest Du sagen sind ihre drei Positivisten Eigenschaften?

Kelly: Mh, also sie kann immer lachen. Leider ist das manchmal ziemlich laut und sie hat das Talent in jeder Situation etwas Komisches zu finden. Außerdem kommt sie mit Stress gut klar und dreht in stressigen Situationen besonders auf. Mh, er überlegt kurz, und sie ist tierlieb.

Tiere sind ja auch wirklich was Tolles. So zum Schluss nochmal eine Frage an Tom und Brian. Ihr habt ja etwas weniger Zeit mit Poppy verbracht, aber gibt es Geheimnisse oder eine witzige Geschichte oder einen Tick, den ihr uns im Vertrauen verraten möchtet?

Beide antworten wie aus einem Mund: lieber nicht!
Brian fügt noch hinzu: Wer weiß, was sie uns sonst in ihren nächsten Büchern tun lässt!

Bei den Worten „nächsten Büchern“ merkt man wie die Drei große Ohren bekommen und wie abgesprochen stellen sie alle drei die gleiche Frage, bevor sie zu lachen anfangen.

Werden wir von Euch bald wieder etwas zu lesen bekommen? 

Da die Jungs sich breit grinsend in eisiges Schweigen hüllen, löse ich die Situation auf. Das gleiche Geschlecht verbindet eben. Wir haben munkeln hören, dass Graham einen netten Tollpatsch kennengelernt hat – das wäre doch eigentlich eine Geschichte wert, oder?


Alle drei bekommen leuchtende Augen und nicken zustimmend.
„So nun müssen wir aber weiter machen“, kommt es von Brian, bevor er aufsteht die Mädels umarmt und zurück zu seinem Trainingsgerät geht. Tom und Kelly tun es ihm gleich.

„Ich hoffe, es war okay so für euch?“, frage ich sie. „Ja es war spitze“, Marion sieht glücklich aus, so wie die anderen Beiden auch. „Super, dann treffen wir uns heute Abend zum Abendessen und dann zeig ich euch noch ein bisschen die Stadt. Ich muss nun leider noch arbeiten, passt das für euch?“. „Na klar, dann bis später“
Wir umarmen uns kurz zum Abschied und dann gehen sie schwatzend aus dem Fitnessraum.

Um sich von diesem sehr interessanten Interview zu erholen, beschließen die drei sich einen Drink von der Bar zu gönnen.

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Wir hoffen, euch hat unser kleiner Ausflug nach Orlando gefallen. Uns hat er auf alle Fälle Spaß gemacht. Wenn ihr nun wissen wollt, welches Buch uns zu diesem Interview inspiriert hat, möchten wir euch nicht auf die Folter spannen.
Es war:

Autorin: Poppy J. Anderson
Verlag: Self Publishing
Format: eBook / Print
Seiten: 337 Seiten
Preis: 3,49€ / 10,99€
Reihenbuch: ja!


Die "New York Titans-Reihe":
"Verliebt in der Nachspielzeit" (Band 1)
"Touchdown fürs Glück" (Band 2)
"Make Love und spiel Football" (Band 3)
"Verbotene Küsse in der Halbzeit" (Band 4)
"Knallharte Schale - zuckersüßer Kerl" (Band 5)
"Kein Mann für die Ersatzbank" (Band 6)
"Unverhofft verliebt" (Band 7)
„Auszeit für die Liebe“ (Band 8)
"Hände weg vom Quarterback" (Band 9)
"Küss mich, du Vollidiot" (Band 10)
"Cheerleader küsst man nicht" (Band 11)
"Spiel ins Herz" (Band 12)
"Gleich und gleich küsst sich gern" (Band 13)
"Wer will schon einen Footballspieler?" (Band 14)

!!!WICHTIG!!! Die Bände sind in sich abgeschlossen und können eigenständig gelesen werden.
Und bald geht es weiter, diesmal wird es den lieben Graham und einen Tollpatsch treffen...mehr können wir euch leider noch nicht verraten. Wir warten einfach gemeinsam auf Neuigkeiten und bis dahin "stalken" wir einfach alle Poppys Homepage.
Pssst... Veröffentlichung ist für den 9.Juni 2017 geplant ;)